Draussenpullover

Zum Frühlingswetter passt das jetzt zwar nicht, aber wenn ein Pullover fertig ist, möchte man ihn auch anziehen – und zeigen … Getragen habe ich das gute Stück letztes Wochenende schon, das war das Wetter nicht so frühlingshaft wie heute, und ja, er ist so gemütlich, wie er aussieht! Das Wollgarn ist zwar keine Schmusewolle, aber man bleibt warm bei vier Grad und Nieselregen, und darauf kam es mir in diesem Fall ja an. Groß genug ist der Pullover auch, so dass ein T-Shirt mit langem Arm drunter passt. Eher anstrengend zu stricken war das Garn, nicht nur wegen dem Muster, sondern auch, weil es leicht kratzig und eher fest ist und sich einfach nicht so flüssig verarbeiten lässt. Ich habe Vorder- und Rückenteil einzeln gestrickt, zusammengenäht bzw. die Schultern zusammen abgekettet und dann die Ärmel direkt drangestrickt. Was schön aussieht, weil am Ärmelansatz keine dicke Naht entsteht, aber beim Stricken eher genervt hat. Mühsam, wenn an dem Ärmel, den man gerade in Runden strickt, der ganze übrige Pullover dranhängt und ständig mitgedreht werden muss. Das Ergebnis war in diesem Fall den Aufwand wert, aber grundsätzlich finde ich es angenehmer, die Ärmel einzeln zu stricken und dann zusammen zu nähen. Aber ich weiß, da scheiden sich die Geister, es gibt viele, die auf „Top-Down“-Modelle schwören, die komplett an einem Stück entstehen. Welche Version findet Ihr am angenehmsten zu stricken?
Wer mehr über die Designerin Alice Starmore wissen möchte, deren „Durrow Sweater“ mich inspiriert hat, kann in diesem Post nachlesen.

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