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Trachtenjacke trifft Hoodie: Tutorial Fertigstellung Kapuze

Wie bekommt die Kapuze der Trachtenjacke Aidenried eine schöne Form, und vor allem einen schönen Abschluss? Dass die Rundung gut sitzt, kann man mit Abnahmen innerhalb der Kapuze erreichen. Und die letzten Maschen auf den Nadeln werden dann unsichtbar im Maschenstich verbunden. Wie das geht, zeigt dieses Foto-Tutorial. Weiterlesen

Ferien

Die Jacke ist fertig, die mit auf die Reise gehen soll – es kann also losgehen! SADIE ist prima geworden, die Anleitung hat funktioniert, sie passt und gefällt. Ich mag besonders den Kontrast zwischen den glatt rechts gestrickten Bereichen und den plastischen Lochmuster-Streifen. Und ich freue mich darauf, sie jetzt ganz oft anzuziehen!

Jacke

Und noch ein Langzeit-Projekt ist fertig geworden: die Anleitung für RUTH ist jetzt endlich fix und fertig! Vielen Dank an Linda, die tolle Fotos gemacht hat, und an die Grafikerin, die das Durcheinander von Anleitungstext, Fotos, Schemazeichnung und Maßtabelle entwirrt und stilsicher in eine übersichtliche Form gebracht hat. Das pdf habe ich jetzt bei Ravelry hochgeladen, dort ist es ab sofort als (kostenpflichtiger) Download erhältlich. Hier der Link. Man muss übrigens kein Ravelry-Profil haben, um die Seite zu öffnen und die Anleitung herunterzuladen.

Wobei Ravelry eine lohnende Sache ist – für alle, die es noch nicht kennen: eine (englischsprachige) Community für Strickerinnen, man kann dort seine Stickprojekte verwalten, die Projekte anderer durchstöbern und viele tolle Anleitungen – zum Teil kostenpflichtig und zum Teil frei – herunterladen. Und natürlich alles, was man sonst in Sozialen Netzwerken noch so tun und teilen kann … Wenn jemand von Euch dort unterwegs ist – meldet Euch, ich freue mich über Nachrichten.

 

 

Sommersachen

Wer strickt im Hochsommer überhaupt noch – außer mir vielleicht? Tatsächlich doch noch einige Freundinnen, die sich noch einen Strick-Abend im Juli gewünscht haben, um mit Ihren Fragen zu ihrem aktuellen Strickprojekt vorbeizukommen. Also gibt es noch einen Termin am Dienstag, den 15. Juli (mehr Infos hier), bevor es dann endgültig in die Sommerpause geht. Ich freue mich auf Euch!

Strick-News habe ich heute nur wenige: mein Sommer-Strick-Projekt staginert, weil das Probeknäuel verstrickt ist, und der Woll-Nachschub auf sich warten lässt … Es wird eine Sommerjacke, lang und mit langen Ärmeln, die als Verschluss nur ein Bändchen am Halsausschnitt hat – ein älteres Rowan-Modell, SADIE, zeitlos schön, finde ich! Auf Ravelry gibt es tolle Varianten, mit kürzeren Ärmeln und kürzerem Saum, aber ich werde beim Original bleiben.

Ein Update zu meinem Sommerdesign: (mehr dazu im letzen Post): das Layout ist fast fertig, es dauert hoffentlich nicht mehr lange, bis ich das fertige pdf online stellen kann. Einen Namen hat die Jacke inzwischen: das Modell heißt RUTH, nach der Freundin, die das ganze ins Rollen brachte mit der Frage, ob ich die Anleitung auch in ihrer Größe hätte! Immerhin ist das Projekt jetzt schon auf Ravelry angelegt, mit schönen Fotos, die meine Tochter gemacht hat. Vielen Dank, Linda!

Weitere Strickprojekte müssen noch etwas warten, jetzt wird erst mal getanzt. Und zwar am nächsten Wochenende auf der Bühne, im Stadttheater in Landsberg. Hier gibt es mehr Infos zu der Tanzaufführung, bei der ich mit dabei bin. Wir proben schon ziemlich lange dafür … und auch wenn man wohl immer das Gefühl hat, man hätte noch mehr Zeit gebraucht – es wird bestimmt schön werden, und ich freue mich darauf! Vielleicht sehe ich jemand von Euch dort?

 

Sommerjacke – Teststrickerinnen gesucht!

Gestrickte SommerjackeDiese Jacke habe ich letzten Sommer gestrickt und auch viel und gerne getragen. Die Jacke ist zweifädig gearbeitet: aus Isager Tvinni (100 % Merino) und Ito Sensai (eine Seide/Mohair-Mischung), eine Kombination, die wunderbar weich ist und sich prima trägt. Damals hatte ich mir vorgenommen, die Anleitung für dieses Sommerjäckchen aufzuschreiben und in mehreren Größen auszurechnen. Aber oft dauert so was ja länger, als man denkt … aber jetzt ist es tatsächlich geschafft, zum Glück rechtzeitig, bevor der nächste Sommer da ist! Die Anleitung gibt es jetzt in den Größen XS, S, M, L, XL. Jetzt muss sie nur noch fertig gestaltet werden, damit ihr sie dann in Form eines pdf-Dokuments mit Abbildungen und allen nötigen Infos herunterladen könnt. Bis das fertig ist, wird es noch ein bisschen dauern, aber: wer die Anleitung jetzt schon testen möchte, ist herzlich willkommen! Ich habe die Jacke für mich in S gestrickt und freue mich über alle, die eine andere Größe ausprobieren möchten. Schreibt mir einfach einen Kommentar, für die Testerinnen ist die Anleitung noch kostenlos, das pdf gibt es später dann als (kostenpflichtigen) Ravelry-Download. In diesem Post gibt es noch mehr Infos zur Jacke und auch ein paar Fotos vom Entstehungsprozess und von Details wie Blende und Knopflöcher.

Monogramme

Neulich ist mir zum ersten Mal das Vorsatzpapier von Liesl Fanderl, „Bäuerliches Sticken“ Band 1 aufgefallen, und ganz besonders der wunderbare Strumpf mit den verschiedenen Alphabeten hat es mir angetan. Selbst gemachte Kleidung mit den Initialen des Besitzers zu versehen, hat eine lange Tradition, hübsch und nützlich ist es obendrein. Und es macht Spaß, damit zu experimentieren:

Ich mag das Wort „Strickzeug“ wirklich gerne – nicht umsonst heißt mein Blog so …

Und hier habe ich versucht, meine Initialen und das Jahr in einer Socke unterzubringen und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.

Work in Progress – wenn die Socken fertig sind, gibts neue Bilder und die Anleitung plus Alphabet.

Draussenpullover

Zum Frühlingswetter passt das jetzt zwar nicht, aber wenn ein Pullover fertig ist, möchte man ihn auch anziehen – und zeigen … Getragen habe ich das gute Stück letztes Wochenende schon, das war das Wetter nicht so frühlingshaft wie heute, und ja, er ist so gemütlich, wie er aussieht! Das Wollgarn ist zwar keine Schmusewolle, aber man bleibt warm bei vier Grad und Nieselregen, und darauf kam es mir in diesem Fall ja an. Groß genug ist der Pullover auch, so dass ein T-Shirt mit langem Arm drunter passt. Eher anstrengend zu stricken war das Garn, nicht nur wegen dem Muster, sondern auch, weil es leicht kratzig und eher fest ist und sich einfach nicht so flüssig verarbeiten lässt. Ich habe Vorder- und Rückenteil einzeln gestrickt, zusammengenäht bzw. die Schultern zusammen abgekettet und dann die Ärmel direkt drangestrickt. Was schön aussieht, weil am Ärmelansatz keine dicke Naht entsteht, aber beim Stricken eher genervt hat. Mühsam, wenn an dem Ärmel, den man gerade in Runden strickt, der ganze übrige Pullover dranhängt und ständig mitgedreht werden muss. Das Ergebnis war in diesem Fall den Aufwand wert, aber grundsätzlich finde ich es angenehmer, die Ärmel einzeln zu stricken und dann zusammen zu nähen. Aber ich weiß, da scheiden sich die Geister, es gibt viele, die auf „Top-Down“-Modelle schwören, die komplett an einem Stück entstehen. Welche Version findet Ihr am angenehmsten zu stricken?
Wer mehr über die Designerin Alice Starmore wissen möchte, deren „Durrow Sweater“ mich inspiriert hat, kann in diesem Post nachlesen.

knit.sock.love

Ist die Socke nicht toll? Das ist Modell „Rhombus“ aus knit.sock.love, und wie genial sie konstruiert ist, sieht man auch auf dem leicht unscharfen Foto. Ich wälze gerade Socken-Anleitungen (der Socken-Kurs wirft seine Schatten voraus …), im Moment sind das die Modelle aus einem Buch, das mir eine liebe Freundin geschenkt hat: knit.sock.love. von Cookie A. Auf der Website des Verlags kann ins Buch reinblättern, dort kann man auch ganz gut sehen, wie die Anleitungen aufgebaut sind. Alle Designs von Cookie A. gibt es auch auf Ravelry. Oft habe ich bei Strickbüchern das „habe ich schon irgendwo gesehen“-Gefühl – hier aber absolut nicht, das sind neue, frische, ungewöhnliche Entwürfe, und alle sind mit viel Können und Liebe zu den Details konstruiert.

Die einzigen Modelle, die ich misslungen finde, sind die beiden Kniestrümpfe. Ein Kniestrumpf hat eine wie bei Männerstutzen ausgearbeitete Wade, das schaut eher komisch aus, finde ich:

Und was die Autorin als „German Stocking“ bezeichnet, ist eine sehr grobe Interpretation dessen, was ein Trachtenstrumpf tatsächlich sein kann. Das verwendete Garn (mit Nadeln Nr. 2,5 gestrickt) ist für diese Art Muster zu dick, so dass die Zugmaschenmuster überdimensional groß werden und auch nur auf der Außenseite des Strumpfs Platz haben. Diese Muster werden traditionell für Männerstrümpfe verwendet, da hat man in der Regel ein paar Maschen mehr zur Verfügung und platziert das Muster an der Außen- und Innenseite der Socke.

Aber alle anderen (kurzen) Socken finde ich sehr gelungen und kann das Buch nur empfehlen, ich werde auf jeden Fall demnächst „Rhombus“ in Angriff nehmen …

Sockenstrick-Kurs

Weiße, handgestrickte Socken mit traditionellen ZugmaschenmodelnFür alle, die das schon immer mal lernen wollten: bei der vhs in Herrsching biete ich am 15. und 16. März einen Sockenstrickkurs an. Wer schon ein wenig Strickerfahrung hat und lernen will, wie man mit einem Nadelspiel in Runden strickt und die Verse und die Spitze einer Socke arbeitet, ist hier genau richtig. Ich bringe eine Basis-Socken-Anleitung und viel Anschauungsmaterial mit, zum Beispiel auch diese Socke mit Zugmaschenmuster. Wer mag, kann sich gerne daran versuchen, die Anleitung dafür gibt es ebenfalls im Kurs.

Weiße, handgestrickte Socken mit traditionellen ZugmaschenmodelnWer mehr über dieses Sockenmodell wissen möchte, kann hier mehr dazu lesen.

Winterpulli

Rückenteil gestrickter PulloverAuch wenn es bisher nicht wirklich Winter war – einen robusten, warmen Pullover kann man immer brauchen. Vor allem wenn man, so wie ich, in einer zwar sehr schönen, aber  zugigen Wohnung lebt … Abgeguckt habe ich mir das Muster bei einer meiner liebsten Strickdesignerinnen: bei Alice Starmore. Wer mal gucken möchte, was sie macht: hier geht es zu ihrer Website. Die Vorlage für meinen Pullover ist „Durrow Sweater“, der dort leider nicht zu sehen ist, er stammt aus ihrem wunderbaren Buch „The Celtic Collection“. Ich finde die Kombination aus Einstrickmuster und „Knotwork Pattern“ (Zopfmuster kann man dazu fast nicht mehr sagen) besonders gelungen, leider kommen die Farben online nicht so gut raus. Die Grundfarbe ist eigentlich ein schönes khaki-grün, das farbige Muster leuchtet darauf besonders gut. Ein bisschen Aufwand ist das Einstrickmuster schon, aber es lohnt sich! Demnächst mehr …